Was ist Schwefelwasserstoff und wie giftig ist dieses Gas?
Was ist Schwefelwasserstoff?
Ein brennbares, farbloses Säuregas bildet in Verbindung mit Luft ein explosives Gemisch und kann bei Kontakt mit offenen Flammen und hoher Hitzeeinwirkung Verbrennung und Explosion verursachen. In geringen Konzentrationen riecht es unangenehm nach Eiern, in extrem niedrigen Konzentrationen hingegen nach Schwefel und ist hochgiftig.
Warum ist Schwefelwasserstoff ein berüchtigter und tödlicher Giftstoff?
Schwefelwasserstoff ist ein hochgiftiges Gas, und noch gefährlicher ist, dass selbst geringe Konzentrationen den Geruchssinn schädigen können. Bei hohen Konzentrationen ist kein Geruch mehr wahrnehmbar (da Schwefelwasserstoff den Riechnerv lähmen kann). Daher ist die Verwendung der Nase zur Wahrnehmung von Schwefelwasserstoff lebensgefährlich. Schwefelwasserstoff wirkt direkt auf das Gehirn und hat in niedrigen Konzentrationen eine erregende Wirkung; hohe Konzentrationen wirken hemmend und können zu Koma sowie zur Lähmung der Atem- und Gefäßmotorik führen. Das Einatmen hoher Konzentrationen von Schwefelwasserstoff kann innerhalb von 10 Sekunden zum Atemstillstand und damit zum Tod durch Stromschlag führen.
Laut unvollständigen Statistiken ereigneten sich seit 2012 18 Unfälle, die auf Schwefelwasserstoffvergiftungen zurückzuführen waren, darunter schwere Unfälle, bei denen 62 Menschen ums Leben kamen; insgesamt gab es 33 Vergiftungsunfälle, wobei Schwefelwasserstoffvergiftungen 48,6 % ausmachten.
Woher kommt Schwefelwasserstoff?
Schwefelwasserstoff hat vielfältige Quellen und tritt häufig an Öl- und Gasbohrstellen, in Erdgasaufbereitungsanlagen, Erdölraffinerien, Schwefelrückgewinnungsanlagen, in der Feinchemie und im Bergbau auf. Darüber hinaus findet man ihn auch in Zellstofffabriken, Abwasserkanälen, Industrielaboren usw. Schwefelwasserstoff entsteht hauptsächlich bei der Abwasserbehandlung, in Produktionsprozessen, bei Säurereaktionen von Sulfiden und bei der Selbstentzündung von Eisen(II)-sulfid. Bei unkonventionellen Arbeiten wie in beengten Räumen, beim Pumpen durch Blindflansche, bei Rohrleitungsbaggerungen und Reinigungsarbeiten kann es bei unzureichender Risikoanalyse und fehlenden Schutzmaßnahmen zu Vergiftungen kommen.

Wie kann man einer Schwefelwasserstoffvergiftung vorbeugen?
Installieren Sie Schwefelwasserstoff-Warnmelder in Bereichen Ihrer Fabrik oder Werkstatt, in denen Schwefelwasserstoff leicht entsteht, um die Konzentration austretender Schwefelwasserstoffe in Echtzeit zu überwachen. Sobald die Konzentration den voreingestellten Wert erreicht, gibt das Gerät sofort ein akustisches und optisches Warnsignal aus, um die Mitarbeiter zur sofortigen Evakuierung oder zum Einleiten von Notfallmaßnahmen aufzufordern. Gleichzeitig kann der Warnmelder die Alarminformationen über die Schnittstelle an ein Computerterminal übertragen. GasalarmsteuerungDas System benachrichtigt die Mitarbeiter im Alarmfall per Telefon, SMS und App. Es kann ferngesteuert werden, um Katastrophen und Unfälle zu vermeiden.
Bei Arbeiten in beengten Räumen wie Lagertanks und Schächten können Arbeiter einen Verbundschutz tragen. Gaswarngerät Zur Echtzeitüberwachung der Schwefelwasserstoffkonzentration dient der kombinierte Gasdetektor. Er kann gleichzeitig die Konzentrationen von Sauerstoff, Kohlenmonoxid, Schwefelwasserstoff und brennbaren Gasen erfassen und so Explosionen und Vergiftungen wirksam verhindern.
Die Produktionssicherheit darf nicht vernachlässigt werden! Insbesondere im Umgang mit giftigen und schädlichen Gasen wie Schwefelwasserstoff können die Installation von Gaswarngeräten, aktives Warnen und zeitnahe Beurteilungen die Produktionssicherheit verbessern und die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleisten!

(Das Bild stammt aus dem Internet.)

















